06.07.2006
Der letzte Pfiff ist erfolgt. Nach insgesamt sechs Spielen hat sich die München Allianz Arena am Mittwochabend von der WM verabschiedet und geht nun in die Sommerpause. Frankreich und Italien waren die Teams Nummer 10 und 11, die in den letzten dreieinhalb Wochen in den Genuss kamen, in dem vielleicht schönsten Stadion der Welt aufzuspielen.
Angefangen hatte es mit dem Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Costa Rica (4:2). Weiter ging es mit dem Duell Saudi-Arabien gegen Tunesien (2:2), ehe Samba-Rhythmen beim Spiel Brasilien gegen Australien (2.0) in der Arena Einzug hielten. Das vierte Vorrunden-Spiel trugen die Elfenbeinküste und Serbien-Montenegro aus (3:2).
WM für AA ein Super-Erfolg
Am stimmungsvollsten war es sicherlich beim fünften Spiel, als die „Klinsmänner“ durch ein überzeugendes 2:0 über Schweden ins Viertelfinale einzogen. Den krönenden Abschluss bildeten Frankreich und Portugal. Die Franzosen mit Bayern-Profi Willy Sagnol siegten 1:0.
Alle sechs Spiele waren ausverkauft, insgesamt 396.000 Zuschauer pilgerten zum Fußball-Tempel in den Münchner Norden und machten die ganze Gegend rund um das Stadion zum großen Festplatz. Vor, während und nach den Spielen feierten zehntausende Fans in der Münchner Innenstadt bei bester Multi-Kulti-Super-Stimmung. „Die WM war für uns ein Super-Erfolg“, resümierte Arena-Geschäftsführer Peter Kerspe in der „Bild“.
Rückbauarbeiten haben begonnen
Einen Tag nach dem letzten Spiel begannen die Umbauarbeiten, um die Arena in den Vor-WM-Zustand zurück zu verwandeln. Die FIFA hat für die Zeit des Turniers das Hausrecht übernommen. Ende Juli wird auch der Schriftzug „Allianz Arena“ vom „Haus der Kunst“ an seinen ursprünglichen Platz zurückkehren. Der eigens für das Turnier verlegte WM-Rasen wird aber nicht ausgetauscht und bleibt zu Saisonbeginn liegen.
Gespielt wird in der Arena erst in gut vier Wochen wieder, wenn der FC Bayern am 2. August im Ligapokal-Halbfinale Schalke oder Leverkusen empfängt. Also dann, bis bald in der Allianz Arena. Wir freuen uns schon drauf!
Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser